Expo
Italien und das Leitthema
Die wichtigsten inte r n a t i o n a len Fa c h m e ssen zur Präsentation hochwertiger Lebensmittel finden in Italien statt. Veranstaltungen wie "Salone del Gusto", "Terra Madre", Cibus", "Vinitaly", "Tutto Food", "MiWine" und "Sana" werden jährlich von etwa 3 Millionen Personen besucht und richten sich insbesonders an:
alle, die sich auf dem Gebiet der Produktion und des Vertriebs von Lebensmitteln för U m weltschutz und Nachhaltigkeit, die Wahrung der natürlichen Ressourcen, eine auf die ganze Welt bezogene Gleichgewichtung sowie för die Qualität der Produkte und die Gesundheit der in der Branche beschäftigten Pe rsonen und der Verbraucher einsetzen;
Betriebe und Fa c h k r — f te, die auf eine enge Verknüpfung Jahrhunderte alter Traditionen mit fortschrittlichen Techniken und Verfahren setzen und nach Neuigkeiten und I n n ovationen in der Lebensmittelindustrie und Gastronomie suchen, die för ihre vielseitige Pale t te der Produkte, Spezialitäten und Leistungen bekannt ist und sich vom fa ce t te n reichen Universum der Resta u rants, Gast st — t ten und Bars bis zu den H a u s h a l ten spannt.
Die 2004 gegründete Europäische Behörde för die Sicherheit von Lebensmitteln (EFSA) mit Sitz in Parma ist im Bereich der EU för die überwachung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Lebensmitteln und die Untersuchung möglicher Gefahren för Menschen und Tiere verantwortlich. Der Sitz dieser Einrichtung in Italien wurde gewählt, da sich Italien auf fortschrittlichste Systeme zur Kontrolle von Lebensmitteln und zum Kampf gegen gesundheitsschädliche Manipulationen stützen kann. Die EFSA, die mit den n a t i o n a len Behörden zusammenarbeitet. erstellt im Rahmen der Beratung wissenschaftliche Untersuchungen und veröffentlicht Informationsschriften zu existentenund potentiellen Risiken.
Die 1945 gegründete FAO, die ihren Geschäftssitz seit 1951 in Rom hat, ist die gr? te in Italien präsente Einrichtung zur überwachung von Lebensmitteln. Ihre Aufgabe richtet sich auf die Ermittlung der Nährwerte, die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion, die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in ländlichen Gegenden sowie Maßnahmen zur Förderung der Weltwirtschaft. Die FAO ist die wichtigste Einrichtung Kampf gegen Hungers n — te und Unterernährung, die sowohl im Dienst der industrialisierten Nationen wie auch der Entwicklungsländer operiert und ein neutrales Forum darstellt, von allen Nationen för Besprechungen und Verhandlungen zu Politiken und Abmachungen im Bereich der Lebensmittel und der Ernährung genutzt wird. Eine der ersten Zielsetzungen der FAO richtet sich darauf, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft Entwicklungsländer zu verbessern und den betroffenen Nationen zu helfen, ihre Ressourcen so einzusetzen, dass angemessene Niveaus der Unterstützung und der Lebensqualität alle Menschen erzielt werden.
Die Universität för Gastronomische Wissenschaft, 2003 in Pollenzo gegründet, we l t weit führende Unive rsit’t im Bereich der Gastronomie und ein internationales för Ausbildung und Fo rschung auf den Gebieten Modernisierung der Landwirtschaft, Wahrung der Biodive rs i t — ten und Beziehung zwischen Gast ronomiebetrieben W i ssenschaft. Die Unive rsit’t stützt sich auf eine Kooperation mit der Slow Fo o d - B und auf die Zusammenarbeit mit den Regionen Emilia Romagna und Piemont.