Mailand
Die Mailander Starken und Höhepunkte
DIE WISSENSCHAFT IM DIENSTE DER GESUNDHEIT
Im Umfeld der Stadt Mailand operieren in diesem Bereich:
zwei medizinische Fakultäten, von denen eine Kurse mit Staatsexamen im Bereich der Ernährungswissenschaften anbietet;
die Stiftung des Polyklinikums;
drei große Institute zur Aufnahme und Behandlung nach wissenschaftlichen Methoden (nationales Institut för Tumore, Krankenhaus Ospedale Maggiore di Milano, nationales Institut för Neurologie Carlo Besta);
sechs Privatinstitute (Stiftung S. Raffaele, kardiologisches Institut Monzino, Stiftung Don Gnocchi, nationales Institut för Auxiologie, Europäisches Institut för Onkologie, Humanitas, Institut Mario Negri);
1.897 im Bereich des Gesundheitswesens operierende Unternehmen mit über 30.000 Angestellten;
124 Pharmaunternehmen von insgesamt 210 der Pharmaindustrie;
20.000 im Bereich der wissenschaftlichen Forschung tätige Kräfte (20% der in ganz Italien arbeitenden Fachkräfte).
Mit 6,5 Milliarden Euro stellt Mailand 45% des nationalen Exports an Pharmazeutika und Produkten för die Gesundheit.
ERZIEHUNG UND AUSBILDUNG
In Mailand und Umgebung befinden sich:
7 Universitäten mit 44 Fakultäten, die 831 Kurse mit Staatsexamen und 640 Kurse post lauream anbieten;
an den Universitäten der Region Lombardei schreiben sich jährlich insgesamt etwa 250.000 Jugendliche ein, entsprechend 10% der italienischen Bevölkerung;
5 Hochschulen för das Hotelwesen und die Gastronomie;
jedes Jahr kommen 8.000 ausländische Jugendliche nach Mailand, um hier Universit?tskurse, Sommerschulen oder Hochschulseminare zu besuchen.
ERNÄHRUNG UND LEBENSQUALITÄT
Mailand ist die einzige Gemeinde Italiens, die über die Gesellschaft Milano Ristorazione S.p.A. die auf unabhängige Weise die Verpflegung der städtischen Grundschulen gewährleistet; jedes Jahr werden 10.000 Mahlzeiten ausgeliefert, deren Qualität durch strenge Kontrollen nach höchsten Standards überwacht wird.
SOLIDARITÄT UND INTERNATIONALE KOOPERATION
In Bezug auf die Anzahl der Personen und Verbände, die im sog. "Dritten Sektor" tätig sind (Organisationen ohne Erwerbszweck, nichtstaatliche Organisation, etc.), kann sich Mailand zu Recht als italienische Hauptstadt der freiwilligen Hilfskräfte rühmen. Zu den 3.000 offiziell eingetragenen Verbänden kommen weitere 2.000 , nicht eingetragene, auf dem Gebiet der Sozialhilfe tätigen Vereinigungen hinzu, so dass Mailand im "Dritten Sektor" insgesamt 17,2% der Nation stellt und etwa 25.000 Angeste l l te sowie über 80.000 Freiwillige
beschäftigt.
In Mailand wurde die "Lebensmitteltheke? (Banco alimentare) gegründet, eine No-profit-Vereinigung, die mit der Lebensmittelindustrie zusammenarbeitet und bedürftige Familien und Personen in ganz Italien mit qualitativ hochwertiger Nahrung versorgt.
Schließlich ist Mailand Sitz der Vertretung der gemeinnützigen Organisationen ohne Erwerbszweck, Es handelt sich um eine staatliche Einrichtung, die dem Vorsitz des Ministerialrats untersteht und sich dafür einsetzt, dass auf dem gesamten Staatsgebiet eine "gleichartige und genaue Einhaltung der Gesetze und Regelungen" för Organisationen ohne Erwerbszweck, den "Dritten Sektor" und No-profit- Organisationen gewährleistet ist.